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Freude am Lesen mit „Anton, das kleine Gespenst“

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Als junge Lehrerin hatte ich das Glück, an eine Schule zu kommen, an der schon vor mehr als dreißig Jahren ein sehr großer Vorrat an Kinderbüchern zur Verfügung stand, gespendet vom Elternverein.

Meine Freude am Lesen an die Kinder weiterzugeben wurde mir so leicht gemacht. Es war dabei für mich wichtig, den Kindern durch alle vier Schuljahre vorzulesen. Zum einen, damit auch schwächere LeserInnen spannende, lustige und ernste Geschichten kennenlernen konnten. Zum anderen, weil man eine vorgelesene Geschichte anders erleben kann. Sehr oft ließen sich die Kinder dazu verlocken, die Bücher, die ich ihnen vorgelesen hatte, später selbst zu lesen.

Bei der Erarbeitung der Buchstaben in den ersten Klassen las ich ihnen ein Kinderbuch vor, in dessen Titel der neue Buchstabe vorkam. Das Buch blieb in einer eigenen Bücherkiste, die für die Kinder frei zugänglich war. In den Pausen konnte man sie dann beobachten, wie sie die Köpfe über einem neuen Buch zusammensteckten, und sie beeilten sich in den Stunden mit der Arbeit fertig zu werden, um sich ein Buch nehmen zu können.

Seit jeher arbeite ich gerne mit den Leseheften rund um Anton, das kleine Gespenst, die in einer Druckschrift- als auch Schreibschrift-Ausgabe vorliegen.

Bei der Vorbereitung für diesen Artikel stellte ich meinen Viertklasslern die Frage, ob sie sich noch an das Lesen in der 1. Klasse erinnern können. Sofort kamen die Namen der Protagonisten unserer Lesebücher als Antwort. Als Anton, das kleine Gespenst erwähnt wurde, kam ein vielstimmiges

„Ach, ja!“ und „Erinnerst du dich noch wie Anton …“.

Stolz erwähnten sehr viele Kinder, dass in ihrem Kinderzimmer noch immer die Marionettenpuppe von Anton hängt, die wir im Werkunterricht nach der Anleitung im Antonheft 2 gebastelt hatten.

Die Anton-Hefte waren für viele meiner Klassen ein wichtiger Wegbegleiter beim Lesenlernen. Den Leselehrgang hatten die Kinder immer in der Schultasche, die Anton Lesehefte bekamen sie nur am Freitag mit nach Hause. So blieben sie immer etwas Besonderes. Für jene Kinder, die bereits mit Lesekenntnissen in die Schule kamen, waren sie eine Abwechslung, für die anderen, die gerade Buchstabe für Buchstabe lernten, eine Freude, denn:

„Ich kann ein richtiges Buch alleine lesen!“

Deshalb freue ich mich auch über die neuen Anton-Minis rund um Anton und die kleine rosa Ratte Resi im Dreierpack:  Silvester, Wo ist Resi? Hokus Pokus!

Die kleinen Hefte motivieren, ein ganzes Buch zu lesen und vermitteln den Kindern ein Erfolgserlebnis, wenn sie es geschafft haben.

Zusätzlich gibt es auf Lehrwerk-Online Kopiervorlagen zu den neuen Leseheften in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen für die Kinder. Sie sind sehr einfach und werden auch gerne ausgemalt.

Ganz neu ist die Lese-App namens „Anton und Resi auf Reisen“ zum Download für Android und iOS. Die App ist so programmiert, dass die Kinder jeden Tag eine kurze Geschichte lesen können und am Ende eine kleine Belohnung auf sie wartet. Diese kleinen Lesehappen sollen die tägliche Leseaktivität verstärken und die Vorfreude auf die nächste Geschichte anregen. Ich denke, dass dies den Autorinnen gelungen ist!

Vor einigen Jahren hatte ich auch die Möglichkeit, für das Leseprogramm Antolin zu den Heften Fragen zu formulieren. So entstand für die Kinder ein neuer Anreiz, etwas zu lesen, denn sie konnten bei der richtigen Beantwortung der Fragen Punkte sammeln. Auch die neuen Minis sind schon bei Antolin vertreten.


  • TIPP:
    Besuchen Sie mit ihrer Klasse auch die Antonwelt – eine Internetplattform, auf der Volksschulkinder mit Anton, dem kleinen Gespenst, die Welt des Internets kennenlernen und gleichzeitig das Lesen, Schreiben und Publizieren üben.
Tags : Anton das kleine GespenstFrohes LernenLesen