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Den Umgang mit Chats in der Antonwelt lernen – Teil 3

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Auf der virtuellen Internetplattform „Antonwelt“ lernen Volksschulkinder mit Anton, dem kleinen Gespenst, die Welt des Internets kennen und üben das Lesen, Schreiben und Publizieren. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Ihre Schülerinnen und Schüler in der Antonwelt miteinander kommunizieren können und das Chatten lernen.

Tipp! Die Antonwelt und das App-Paket gibt es als Schullizenz aufgrund der Corona-Krise bis 1. September 2020 kostenlos!

Wer ist Anton?

Anton ist ein kleines Gespenst, das mit seiner Familie und der kleinen Ratte Resi auf einer Burg im Wald lebt. Die in sich abgeschlossenen Gespenstergeschichten rund um Anton, das kleine Gespenst, sind das Leseangebot zur Deutsch Fibel „Frohes Lernen“. Die Texte der Erzählungen eignen sich besonders gut für Erstleser und Erstleserinnen. Sie folgen dem Buchstabenkanon und können parallel zur Buchstabenerarbeitung eingesetzt werden. Sie sind bewusst einfach im Satzbau und fördern die Lesefreude.

Aktuell gibt es drei Geschichten in sechs Leseheften (Druckschrift und Schreibschrift). Ganz neu sind die 3-teiligen Leseminis im praktischen Format. Zu den Leseheften gibt es kostenlos passende Kopiervorlagen in drei Schwierigkeitsstufen.

Auf www.antonwelt.schule tauchen Volksschulkinder in die virtuelle Welt von Anton ein.

Chatten in der Antonwelt

Chatten im Klassenchat der Antonwelt macht den Kindern nicht nur großen Spaß, für Viele ist es der erste Kontakt mit diesem Medium. Dabei auch die Grenzen der Netiquette auszuloten, ist mit Blick auf den Lernprozess im Umgang mit Medien besonders wichtig und sollte zu Beginn nicht zu streng gehandhabt werden. Der Klassenchat kann dabei der Platz für erste Social-Media-Erfahrung innerhalb eines geschützten Rahmens sein. Dabei erweisen sich ein freies, wie auch ein von der Lehrkraft geführtes Chatten als gleichermaßen sinnvoll.

Klassentreffen im Chat

Schalten Sie den Klassenchat zu bestimmten Zeiten frei, z.B. montags von 16.00 -17.00 Uhr: Die Kinder können dann frei und ohne Vorgaben miteinander kommunizieren. Sie als Lehrkraft können die Kommunikation verfolgen, müssen aber nicht teilnehmen. Die Netiquette im Sinne einer Klärung, dass bestimmte Wörter, Beleidigungen usw. nicht zulässig sind, kann an den Beginn der Chat-Aktionen gestellt werden. Das freie Chatten ermöglicht die Erprobung und Auslotung verlockender Tools – vom Einsatz von Emoticons bis zu sinnlos erscheinenden Buchstabenfolgen. Es erfordert ausreichend pädagogische Geduld, diese Phase durchzustehen. Schritt für Schritt wird sich die Qualität der Einträge verändern.

Geführter Klassenchat

Die Kinder werden in kleineren Gruppen z. B. per Anton-Postkarte zum Chat eingeladen. Der Name der eingeladenen Chat-Gäste ist geheim. Nach der Begrüßung könnte man das Spiel spielen: “Heiteres Kinder raten”. Dabei beschreibt die Lehrkraft satzweise ein Kind aus der Klasse und die Kinder raten, um wen es sich handeln könnte.

L: Es ist ein Mädchen mit braunem Haar.

K1: …
K2: …

L: Sie hat blaue Augen.

K1: …
K2: …

L: Ihre beste Freundin heißt Sabrina.

K1: …
K2: …

Eine andere Spielvariation ist das Raten von Tieren, Lehrkräften aus der Schule, Gegenständen, Berufen usw. Die Kinder lesen, raten und schreiben.

Hinweis: Hier finden sie auch Erfahrungsberichte sowie Erklärvideos zur Nutzung der Antonwelt.

 

Tags : Anton das kleine GespenstantonweltFrohes Lernen