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Spielerisch und effizient Lernen in den Sommerferien

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Damit der Sprung in die nächste Klasse kein Sprung ins kalte Wasser wird. (Foto: Vitolda Klein / Unsplash)

Dieses Schuljahr ist aufgrund von Corona, Schulschließungen, Schichtbetrieb und Distance Learning ein äußerst schwieriges für alle Beteiligten. Viele Kinder stehen nun vor der Herausforderung, in den Sommerferien entstandene Wissenslücken zu schließen oder versäumten Stoff nachzuholen. Wir haben einige Tipps gesammelt, wie das gelingen kann.

Eigentlich sind die Sommerferien da, um endlich den Schulstress hinter sich zu lassen und um einmal richtig abzuschalten. Eine sorgenfreie, unbeschwerte Zeit soll der Sommer sein, wo weder Prüfungen noch Hausübungen am Programm stehen und das schulische Lernen Pause hat.

Diese Erholungsphase, die sich sowohl die Kinder als auch die Eltern redlich verdient haben und die extrem wichtig ist, um im nächsten Schuljahr wieder motiviert los zu starten, muss nun von vielen genutzt werden, um (Corona-bedingt) entstandene Lernrückstände aufzuholen. Schließlich will man im neuen, hoffentlich wieder normalen Schuljahr nicht von Anfang an „hinten nachlaufen“.

Wir haben uns überlegt, wie man die Ferien genießen und trotzdem etwas fürs nächste Schuljahr tun kann. Folgend haben wir einige Anregungen und Tipps vorbereitet.

Das Wichtigste zuerst: abschalten und ausspannen

Foto: Ben White / Unsplash

Ein Schuljahr kann unter normalen Umständen schon anstrengend genug sein. Da kommen die großen Ferien gerade recht, um den Schulalltag und -stress hinter sich zu lassen. Den Sommer in vollen Zügen auskosten, Urlaub machen, im Schwimmbad chillen, Freunde treffen und draußen spielen haben oberste Priorität – und das ist gut so! Genau darum dauern die Sommerferien auch neun Wochen lang. Einerseits um richtig abzuschalten und die Batterien wieder aufzuladen, andererseits aber auch um sich gegebenenfalls auf das nächste Schuljahr vorzubereiten.

Beim Lernen in den Ferien: Druck rausnehmen

Unter dem Schuljahr geschieht das Lernen oft unter Druck. Tests oder Schularbeiten stehen an, Hausübungen sind fristgerecht abzugeben und so weiter. All das kann Stress verursachen, manchmal sogar Angst, weshalb bei vielen Kindern „Lernen“ kein positiv besetzter Begriff ist.

Diesen Druck, dass man zu einem bestimmten Termin abliefern muss, gilt es in den Ferien zu vermeiden. Nun hat man die Zeit, sich den Lernprozess selbst einzuteilen und wieder Freude am Lernen zu finden, sofern diese im Schuljahr verloren ging. Wie schafft man das? Indem man das Lernen so angenehm, lustvoll und effizient wie möglich gestaltet.

Lernphasen gut nützen

Foto: April Walker / Unsplash

Wenn man sich schon in den Ferien zum Lernen hinsetzen muss, dann soll dabei auch was rausschauen. Draußen wartet der Sommer und den will man schließlich nicht verpassen. Das muss man auch nicht, wenn es gelingt, die Lernphasen gut zu nützen.

So holt man das Maximum aus den Lernphasen:

  • Ausgeschlafen gehts besser. Wer nicht genügend geschlafen hat, tut sich schwer neue Inhalte aufzunehmen. Es fällt auch schwerer bereits Gelerntes abzurufen.
  • Chaos lenkt ab. Am Arbeits- oder Lernplatz sollte Ordnung herrschen. Alles was für Ablenkung sorgt, hat hier nichts verloren. Fernseher und Handy bleiben während des Lernens ausgeschaltet bzw. außer Reichweite, Lernutensilien befinden sich in Reichweite.
  • Fokussiert bleiben. Beim Lernen ist Konzentration gefragt, d. h. wer lernt, sollte nicht gestört werden, um nicht aus dem „Flow“ gerissen zu werden.
  • Energie tanken. Wenn man lernt, leistet das Gehirn Arbeit und verbraucht Energie. Damit die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt, muss man essen und ausreichend trinken. Leichte, gesunde Kost hilft konzentriert zu bleiben, während ein fetter Burger eher träge macht.
  • Lernstoff portionieren. Hat man einen Überblick über den zu lernenden Stoff erlangt, unterteilt man ihn in kleinere Lernportionen, die mit dem täglich geplanten Lernpensum gut erfüllbar sind. So bleibt man motiviert.
  • Pausen einplanen. Regelmäßige Pausen sind äußerst wichtig. Kurz einmal aufstehen, den Lernplatz verlassen und für einige Minuten durchatmen. Diese Entspannungsphasen helfen konzentriert zu bleiben.
Foto: Vitolda Klein / Unsplash

Die Freude am Lernen wiederentdecken

Um im Sommer versäumten Stoff nachzulernen oder bereits gelernten zu wiederholen, gibt es spezielle Lernunterlagen und Trainingshefte, die genau für diese Zwecke entwickelt wurden. Spielerisches Lernen und die Konzentration auf das Wesentliche stehen dabei im Vordergrund.

Genau darauf zielen auch die öbv Sommertrainings für die Volksschule und die Sekundarstufe I (Mittelschule, AHS Unterstufe) ab. Mit ihnen wird unterhaltsam und mit Freude Lernstoff gefestigt und wiederholt. Erhältlich sind die Sommertrainings für die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch in der Volksschule sowie in der Sekundarstufe I (Mittelschule, AHS Unterstufe).

Mit den Sommertrainings von öbv wird der Sprung in die nächste Klasse kein Sprung ins kalte Wasser.

Tags : AHS UnterstufeDeutschEnglischFerienMathematikSommerSommertraining